eFoil
Jetboard
Testberichte
eFoil & Jetboard Kauf - darauf solltet ihr achten!

Mit steigender eFoil & Jetboard Popularität nimmt leider auch die Anzahl windiger Online Händler zu, die bei diesem neuen Trendsport mitabsahnen wollen. Was sollte man beachten?

Wer die Investition in ein eSurfboard macht, der sollte sich gut überlegen, wo er kauft. Schließlich braucht man einen kompetenten Partner mit Know How, der einem bei Servicefällen sofort hilft und auch die passenden Ersatzteile auf Lager hat. Immer mehr Online Händler bieten eFoils und Jetboards aus dem Home Office an. Ohne physischen Shop, ohne Ausbildung und teilweise ohne Fahrerfahrung setzen sie auf große Google Werbekampagnen und versprechen viel auf ihrer Webseite. 

Wenn man dann ein wenig Zeit investiert, findet man häufig viel heiße Luft. Standorte, die einfach nur Parkplätze sind und wo man in ein paar Wochen einen Testtermin bekommen kann, wenn das „Team“ mal wieder mit dem Van in der Nähe ist. Oder Surfschulen, die ein veraltetes Board zur Verfügung gestellt bekommen, damit sich der Anbieter einen weiteren Punkt auf der Karte des Herstellers sichern kann. Leider haben viele Hersteller keine Qualitätskontrolle solcher „Standorte“. Es ist ihnen egal, da es ihnen wichtiger ist, mehr Punkte auf der Karte zu haben als der Mitbewerber. Das ist traurig 🙁

eFoil & Jetboard Höndler
Leider ist es vielen Herstellern wichtiger mehr Punkte auf der Karte zu haben, als der Mitbewerber. Qualitätskontrolle? Fehlanzeige 🙁

Schließlich sollte doch der Kunde vom Hersteller zum besten Ansprechpartner in der Region geschickt werden und nicht darauf hoffen müssen, den richtigen Punkt auf der Karte geklickt zu haben. Also, schaut euch alle Einträge genau an. Ist es eine lokale Telefonnummer oder eine Handynummer, die irgendwo in Deutschland sein kann? Teilweise ist der „Händler“ hunderte von Kilometern entfernt. Benutzt Google Maps und schaut euch die Location an. Ist dort wirklich ein Shop?

Überprüft die sozialen Medien. Hat der Anbieter eigenen Content, sieht man ihn auf Fotos und Videos oder kopiert er nur die Inhalte der Hersteller bzw. von echten Shopbesitzern?

Was macht einen guten eFoil & Jetboard Händler aus?

In erster Linie sollte der eFoil & Jetboard Händler die Boards selber fahren, damit er weiß wovon er spricht. Ich meine täglich fahren und nicht nur zweimal draufgestanden haben. Zudem sollte er einen physischen Shop haben, in dem die Boards permanent ausgestellt sind und auch Probefahrten und Schulungen anbieten. Wie professionell werden die Schulungen ausgeführt? Wir zum Beispiel bereuen alle Schüler per Funk und mit einem Beiboot. Mehr dazu auf unserer eFoil Kurs Seite.

eFoil & Jetboard Test Center Berlin liegt direkt am Wasser
Unser eFoil & Jetboard Test Center liegt direkt am Wasser

Zudem sollte er die Produkte sowie Ersatzteile auf Lager haben. Diese Technologie ist immer noch neu und es kann daher auch zu Ausfällen kommen. Wichtig ist, wie schnell der Händler seinen Kunden wieder auf's Wasser bekommt. Und zwar nicht nur Vorort, sondern auch im zweiwöchigen Jahresurlaub. Wir zum Beispiel machen den Support über Email, Telefon und WhatsApp seit über drei Jahren. Da wir von allen sechs Board-Herstellern quasi bereits jeden erdenklichen Fall auf dem Tisch hatten, können wir die Probleme schnell einkreisen und lösen!

Die Qualität eines eFoil & Jetboard Händlers richtet sich nicht an der Anzahl seiner „Standorte“. Wie kann eine One-man-Show professionell 15 Standorte betreiben? Hier werden gerne Aussagen wie "größter eFoil & Jetboard Händler" gemacht, die sich nur an der Anzahl der Standorte messen. Dies ist einfach irreführend. Wir testen eSurfboards seit 2017 und wissen ziemlich genau, welcher Händler wieviel verkauft.

eFoil & Jetboard Händler sollten selber fahren
eFoil & Jetboard Händler sollten selber fahren

Im Idealfall kauft man bei einem lokalen Händler. Manchmal ist dies nicht möglich, dann ist es umso wichtiger, einen Ansprechpartner zu finden, der sein Handwerk versteht und euch sogar länderübergreifend zeitnah helfen kann.

Händler, die mit dem besten Preis werben

Für jemanden der sein eFoil & Jetboard Business aus dem Wohnzimmer betreibt, fallen kaum Unkosten an. Das hört sich im ersten Moment nicht unbedingt schlecht an. Wer aber unter dem empfohlenen Verkaufspreis des Herstellers verkauft, denkt meist nicht langfristig. Guter Support ist zeitaufwendig und kostet Geld. Jemand der schnell ein paar EUR am Computer mit dem Verkauf von eFoils & Jetboards machen möchte, denkt darüber meist nicht nach. Kommen dann Service- und Schadensfälle, kann es schon mal gerne " sehr sehr still um den Anbieter werden".

Wir sind zertifiziertes eFoil & Jetboard Service Center nach erfolgreicher Schulung
Wir sind zertifiziertes Service Center nach erfolgreicher Schulung

Im Schlimmsten Fall wird ein Händler, der die Preise zerreißt, sogar vom Hersteller nicht mehr mit Ware oder Ersatzteilen versorgt. Dann ist guter Rat teuer. Händler, die in der Hochsaison mit Rabatten werben, können nur über den Preis bestehen und denken nicht langfristig. Wir halten uns an den UVP der Hersteller und fahren prima damit.

Besser nicht importieren

Amerika

Firmen wie Lift Foils versuchen, ihre Boards auch in Europa direkt an Endkunden über die Lift Webseite zu verkaufen. Damit wird der Endkunde zum Importeur in die EU und nicht jeder ist sich vielleicht bewusst, welche Bedeutung dies hat. Hast du eine EORI Nummer? Falls dir dies nichts sagt, lies auf jeden Fall weiter.

Wer nicht regelmäßig Güter in dieser Preisklasse in die EU importiert, der sollte gut abwägen. Zum einen ist beim Kauf in den USA der Hersteller nicht mehr verpflichtet, den europäischen Verbraucherschutzgesetzen zu folgen. Dies bedeutet, dass aus 24 Monaten Gewährleistung ganz schnell 12 Monate Gewährleistung werden können.

Lift Foils Import USA
Lift Foils Import USA

Zum anderen fallen neben den Transportkosten, auch die lokale Mehrwertsteuer an, die nicht immer korrekt ausgewiesen wird. Dazu kommt dann noch eine Importgebühr von 2,7 Prozent auf den Gesamtpreis.

Lift verschickt mit Fedex. Sobald die Ware in Europa ankommt, wird man von Fedex angeschrieben, ob Fedex die Verzollung für einen durchführen soll. Hierfür fallen noch einmal Gebühren an. Lift arbeitet gerne mit einer "Flat Rate" in der alle Gebühren und Steuern enthalten sein soll. Leider haben wir mehrfach erlebt, dass der europäische Zoll, diese Dokumente von Lift nicht anerkennt. Dies bedeutet, dass die Ware nicht ausgeliefert wird , bis der Endkunde die Steuern und Gebühren noch einmal bezahlt.

Ich möchte nicht behaupten, dass Lift Foils hier vorsätzlich handelt. Und ich habe Fälle erlebt, wo Lift im Nachhinein alles erstattet. Ich habe aber auch einige Fälle gesehen, wo die Kunden doppelt gezahlt haben. Der Grund sind die komplexen europäischen Einfuhrgesetze. Daher Augen auf beim Import aus den USA.

Dazu kommt, dass beim Kauf beim Hersteller in Übersee der Support nur aus den USA kommt und nicht vom lokalen Händler.

Asien

Das größte Risiko beim eFoil & Jetboard Kauf liegt im Import von billigen China Boards. Unser Forum ist voll von negativen Erfahrungen darüber. Nicht nur das viel Produkte mangelhaft sind, man hat quasi keine Chance anschließend Support zu bekommen. Viele diese Firmen verkaufen ein paar Boards und schließen die Firma und unter neuen Namen wieder aufzumachen. Finger weg von Alibaba und Co.

Aber manchmal sind diese China Boards auch nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen. Jeder kann sich 10 Boards aus Asien bestellen und mit seinem eigenen Logo versehen lassen. Diese werden dann aus dem Home Office online vermarktet. Auch hier werdet ihr voraussichtlich keinen Service bekommen.

Mike von Jetsurfingnation hat mehrere gute Videos zu diesem Thema gemacht:

Billigangebote

Wer möchte nicht gerne ein Schnäppchen machen? Wahrscheinlich jeder. Mich eingeschlossen. Dennoch bieten wir nur Premium Boards an. Warum? 

Nun, erstmal haben wir fast alle Brands und Modelle persönlich gefahren und haben uns mein Bild von den eFoils & Jetboards gemacht. Ihre Stärken und auch Schwächen. In unserem Shop verkaufen wir nur Boards, die wir uns selber gekauft haben und fahren diese selber. Täglich.

Zum anderen möchte ich als Händler nicht mit den Servicefällen der günstigen Anbieter konfrontiert werden und frustrierte Kunden trösten müssen. Die Sache ist doch ganz einfach. Ein günstigeres Board benutzt meist günstigere Komponenten und hat somit quasi zwangsläufig mehr Ausfälle. Ein günstiges Board bietet dem Hersteller weniger Gewinn, damit kann er weniger Geld für den Support ausgeben. Premium Hersteller investieren in den Support und lassen ihre Kunden & Händler nicht im Regen stehen.

Billige eSurfbretter aus China
Billige eSurfbretter aus China

Vom Thema Sicherheit gar nicht zu sprechen. Viele der günstigen Anbieter haben gar nicht die Ressourcen, um zum Beispiel ein sicheres Batteriemanagement anzubieten. Was ist, wenn sich die Batterie zum Beispiel tiefen-entlädt? Dabei können die Strukturen der Zellen zerstört werden und es im schlimmsten Fall beim erneuten Laden zum Brand kommen. Lithium Ionen Batterien sind niemals 100% sicher, auch nicht bei e-Autos, eBikes, Smartphones u.s.w., aber diese Produkte werden im Wasser betrieben. Sogar im Salzwasser. Daher ist es extrem wichtig, dass der Hersteller viel Energie und KnowHow in die Herstellung der Batterien setzt.

Checkliste für gute eFoil & Jetboard Händler:

  • Gibt es ein Impressum?
  • Gibt es eine lokale Telefonnummer?
  • Google Maps Check
  • Ist der Anbieter auf Fotos & Videos zu sehen?
  • Hat er Ware und Ersatzteile Vorort?
  • Sind die Boards ausgestellt?
  • Werden Testfahrten und Schulungen angeboten?
  • Wir lange ist der Händler bereits am Markt?
  • Welche Produkte bietet der Händler an?

Gerne dürft ihr diese Punkte bei uns prüfen 😉 Unser Fokus liegt auf gutem und schnellen Service, da wir langfristige Ziele verfolgen.

Teste bevor du kaufst
Wenn Du Dir nicht sicher bist, welches Board Du kaufen kaufen solltest, besuche unser Testzentrum in Berlin. Vereinbare online einen Termin, indem Du unser Formular ausfüllst.
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