EWAKE Boards aus Schwalbach in Deutschland stellen pünktlich zum neuen Jahr die 2021er Modelle vor. Die Boards tragen Namen wie Spark, Diavolo Comet, Zeus oder Bee.

Wir hatten im August 2020 die Möglichkeit die 2020er Modelle von EWAKE Boards zu testen und haben Gründer Sascha Pollrich danach in seiner Produktionsstätte in Schwalbach besucht. Zu dieser Zeit gab es mit dem Standard (2 Jets) und Pro (3 Jets) zwei Modelle, die jeweils 10 kW oder 19 kW Leistung hatten. Mehr dazu in unserem EWAKE Jetboard Test Artikel.

Seit heute werden die neuen Modelle auf einer überarbeiteten Webseite vorgestellt. Die Boards sind nach wie vor komplett handgefertigt und werden auf Wunsch in einem kundenspezifischen Design hergestellt. Es gibt nun drei Modellreihen.

Bee von EWAKE Boards
Bee von EWAKE Boards

Die drei Linien heißen Pro, Race und Fun, die jeweils verschiedene Kundengruppen ansprechen sollen. Die Pro Reihe richtet sich and den ambitionierten Hobbyfahrer, die Race Linie an Adrenalin Junkies und die Fun Reihe an Anfänger und sehr leichte (kg) Fahrer. In der Pro Linie gibt es zwei Modelle und jede dieser sechs Varianten hat einen eigenen Namen erhalten. Die Boards werden in einer Standard-Fabkombination sowie als Custom Design angeboten. Ferner hat man bei einigen Modellen die Auswahl zwischen zwei Leistungsstufen sowie verschiedenen Bindungen oder einem Gummi-Deck. Die Version mit 40 PS (30 kW) wird mit zwei Jets angetrieben während die 30 PS (22 kW) Variante mit drei Jets arbeitet. Die Version mit drei Jets bietet eine gleichmäßigere Kraftverteilung sowie bessere Beschleunigung in den Kurven. Die Fun Modelle kommen mit 15 PS Leistung, so daß kein Sportboot Führerschein benötigt wird.

EWAKE Boards Pro Modelle

Das Pro Modell gibt es in der Ausführung Diavolo und Bee. Das Diavolo kommt standardmäßig in einer schwarzroten Farbkombination und soll mit einer Länge von 162 cm und bis zu 30 kW (40 PS) Leistung auch für Fahrer bis zu 120 kg geeignet sein. Alternativ gibt es das Diavolo auch mit einer Leistung von 22 kW bzw. 30 Pferdestärken. Der längere Shape und mit für EWAKE-Verhältnisse schmalen Breite von 52 cm, ermöglicht früheres Angleiten und langes Curven. Der Preis liegt je nach Ausführung zwischen 12.225 und 13.599 EUR laut der EWAKE Webseite. Alle Preise in diesem Artikel sind inkl. 19% MwSt.

Diavolo Modelle
Diavolo Modell

Das Bee Jetboard dagegen ist klein und wendig. Das 151 cm kurze Jet Board richtet sich an erfahrene Fahrer, die kein Problem mit Wasserstarts und dem Einsatz von Bindungen haben. Mit 61 cm ist es ein wenig breiter als das Diavolo. Das Board kommt mit 22kW (30 PS), die 3 Jets antreiben. Neben dem Gummideck sind auch Fußschlaufen oder Ratschenbindungen verfügbar. Der Preis liegt zwischen 12.599 und 13.999 EUR.

Race Modelle

Auch die Race Modelle, die sich an ambitionierte Fahrer mit Interesse an Rennen und Slalomkursen richtet, gibt es in zwei Varianten. Das Spark mit 161 cm Länge und 62 cm Breite ist spezialisiert auf Slalom-Strecken. Das Board wird mit der 22 kW und Zwei-Jet-Motorisierung angeboten und hat in der Standard Farbkonfiguration ein grau-schwarzes Design. Der Preis liegt je nach Ausführung zwischen 13.299 und 14.399 EUR laut der Firmenwebsite.

Wer an Rennen interessiert ist, sollte einen Blick auf das Comet Modell werfen. Zwar gibt es momentan fast nur Rennen für benzinbetriebene Jetboards, aber dies wird sich hoffentlich in 2021 ändern. Mit 173 cm Länge und 52 cm Breite soll sich das mit 40 PS und zwei Jets bewaffnete Raceboard durch Spurtreue und sofortiger Leistung auszeichnen. Der Preis liegt zwischen 13.999 und 14.999 EUR.

Comet Raceboard
Comet Raceboard

Fun Modelle von EWAKE Boards

Zu guter Letzt noch die Fun Modelle von EWAKE Boards, die sich an leichte Fahrer und Anfänger richten. Das Bee Light basiert auf dem Shape des Bee Jet Boards. Mit nur 15 PS und zwei Jets ist es dabei führerscheinfrei und ist konzipiert für Fahrer bis zu 75 kg. Für leichte Fahrer bietet es ein ähnliches Fahrverhalten, wie das Bee. der Preis liegt zwischen 11.499 und 12.999 EUR.

Das Zeus ist mit 190 cm Länge und 62 cm Breite das Anfänger eSurfboard von EWAKE Boards. Es ist mit zwei Jets und 15 PS ebenfalls führerscheinfrei und durch das größere Volumen leichter zu fahren. Der Preis liegt zischen 6.299 und 7.499 EUR.

Zeus Anfänger eSurfboard
Zeus Anfänger eSurfboard

Das junge Unternehmen aus Deutschland hat sich für 2021 viel vorgenommen. So hat Gründer Sascha Pollrich nicht nur sein Produkt-Portfolio erweitert, sondern mit dem Co-CEO und Investor Peter Ruwe frisches Geld sowie Vertriebserfahrung ins Haus geholt. Mit dem Custom Design und diversen Konfigurationsoptionen positioniert man sich als Premium Produkt, was sich nun auch im Preis sichtbar macht. Nur zwei Modelle sind führerscheinfrei während vier Modelle durch die 30 und 40 PS Motorisierung einen Sportführerschein benötigen. Damit hebt man sich von anderen Mitbewerbern ab.

EWAKE Boards 2021
EWAKE Boards 2021

Bislang einmalig ist auch der Batterie-Check Service. Man bietet seinen Kunden an, die Batterien im Winter einzulagern. Dort werden die Batterien überprüft, unter Umständen repariert oder auf Wunsch auch mit einem Upgrade versehen.

Wir freuen uns schon auf die ersten Testfahrten im Frühjahr. Weiter Informationen unter: ewake.shop