eFoil
E-Jetski
HyperFly 2024 - Der eFoil Scooter von Aerofoils

Mit dem HyperFly bringt Aerofoils eine leichtere Alternative zum eFoilen. Einen konvertiblen Audi eFoil Scooter mit Lenkstange.

Einen erfahrenen eFoiler werden die neuen eFoil Scooter, wie z.B. der HyperFly von Aerofoils, wahrscheinlich nicht zu einem Wechsel verführen. Aber das ist auch nicht die Absicht des Herstellers. Der HyperFly richtet sich an Personen, denen das eFoil noch nicht ganz geheuer ist.

Ein eFoil Scooter ist eine leichtere Alternative zum Fliegen über dem Wasser. Damit soll einer breiteren Masse das Foilen auf dem Wasser zugänglich gemacht werden. Er eignet sich aber auch hervorragend für Touren.

HyperFly Hydrofoil Wasserscooter
HyperFly Hydrofoil Wasserscooter

Technische Daten

Mit 230 Liter Volumen bietet der eFoil Scooter von Aerofoils jede Menge Auftrieb, so daß man noch jemanden mitnehmen kann. Die aufblasbare SUP Hülle ist nicht nur robust, sondern schützt auch vor Kratzern (zum Beispiel an Board einer Yacht).

Anders als bei anderen eFoil Scootern wirkt die abnehmbare Lenkstange sehr robust und hat die Fernbedienung fest integriert. Dies ermöglicht nicht nur einen Gashebel auf der rechten Seite zu installieren, sondern auch die Gangschaltung links. Beim HyperFly wird der Gashebel zudem mit zwei Fingern (Zeige- und Mittelfinger) gesteuert, welches mehr Gefühl für's Beschleunigen bringen soll. Andere Lösungen setzen auf den Daumen.

Zum Wechseln der Gänge muss Dank der separaten Gangschaltung nicht die Hand vom Lenker genommen werden. Eine Trinkflasche und eine kleine Drybag runden den Lenker ab. Da die Lenkstange abnehmbar ist, kann der HyperFly auch als normales eFoil genutzt werden.

Der HyperFly benutzt die Standard-Batterien und -Flügel von Aerofoils, kommt aber mit einem neuen 60 cm Mast, der mit einer Premiere kommt: Dem ABS (Anti Breaching System). Der kürzere Mast bietet ein stabileres Fahren, gerade für Anfänger.

Anti Breaching System

Eine Neuigkeit, die wir bislang noch bei keinem anderen eFoil Hersteller gesehen haben, ist das Anti Breaching System (ABS). Es soll verhindern, dass gerade Anfänger zu schnell hochschiessen und stürzen.

eFoil Anti Breaching System
eFoil Anti Breaching System

Dazu befindet sich seitlich am Mast ein Lufteinlass der mit dem Jet verbunden ist. Ist der Lufteinlass im Wasser (der eFoiler also noch im grünen Bereich), dann fährt sich der eFoil Scooter ganz normal. Steigt er zu hoch, dann wird Luft durch einen Unterdruck in den Jetantrieb gegeben, was die Leistung reduziert. Damit sinkt der HyperFly leicht ab. Eine wirklich smarte Lösung.

Das ABS kann aber auf Wunsch deaktiviert werden.

Preis & Verfügbarkeit

Der HyperFly von Aerofoils wurde am 20. Januar um 12.00 CET (Central European Time) auf der boot Messe in Düsseldorf vorgestellt. Dort haben wir während der Premiere ein Demo Video für den E-Surfer Youtube Kanal gefilmt:

Video: HyperFly eFoil Scooter Premiere und Produktdemo

Leider wurden bis dato noch keine exakten Preise für das HyperFly genannt. Wir erwarten, dass der Preis bei ca. 15.000 bis 16.000 EUR liegt. Das Auslieferungsdatum bleibt mit "Sommer 2024" auch noch ein wenig vage.

HyperFly Anwendungsbeispiele

Wann und wo kann ein eFoil Scooter wie das HyperFly sinnvoll sein?

  • Touren: Wer abgelegene Buchten oder generell die Umgebung erkunden möchte, der hat hier ein großes Board mit reichlich Stauraum. Eine große Drybag oder eine Ersatzbatterie, kann an einem Netz befestigt werden. Zudem gibt es noch eine Trinkflasche sowie eine kleine Drybag für Handy und Co.
  • Tender: Wer möchte nicht gerne trockenen Fußes von seiner Yacht in der Bucht zum Restaurant in der Marina schweben? Beim eFoil gäbe es insbesondere je nach Modell, das Risiko, nass zu werden. Der HyperFly bietet genug Auftrieb, um trocken zu bleiben. Die Lenkstange hilft zudem beim An- und Ablegen am Steg.
  • Partner: Alleine mit dem eFoil auf dem Wasser, weil der Partner sagt „Das ist nichts für mich“? Das könnte sich mit dem HyperFly ändern, denn ein eFoil Scooter ist viel leichter zu fahren. Entspanntes eFoilen auf dem Wasser kann nun mit dem Partner gemeinsam genossen werden. Zudem kann man dem dem HyperFly leichter ein Kind mit auf's Board nehmen (obwohl wir davon abraten), denn das Board hat mehr Auftrieb für zwei Personen und der Beifahrer kann sich an der Lenkstange festhalten.
  • Schulen: Aus gleichem Grund eignet sich der HyperFly eFoil Scooter auch für eFoil Schulen. Der Schüler hat wesentlich schneller ein Erfolgserlebnis. Und vielleicht steigt er auch schon in der ersten Stunden auf ein „echtes“ eFoil um. Und wenn nicht, dann hat er immer noch jede Menge Spaß beim Schweben über dem Wasser.
  • Verleih: Eine eFoil Vermietung gestaltet sich schwieriger als der Verleih eines Jet Surfboards. Denn der Verleih eines eFoils, benötigt eine erfolgreiche Schulung bevor das E-Foil herausgegeben werden kann. Der HyperFly ist nicht nur leichter zu erlernen, sondern bietet durch mehr Volumen auch mehr Sicherheit. Zudem kann man durch das Festhalten am Lenker vermeiden, dass man mit den Flügeln in Kontakt kommt.
  • Water Toy für Bootscharter: Die großen Charteryachten kommen heutzutage nicht mehr ohne Water Toys aus. Insbesondere der Seabob ist hier sehr populär, da er so einfach zu fahren ist. Mit dem HyperFly gibt es nun eine weitere leichte Alternative zu den eFoils und zu aggressiven Jetboards. Und natürlich können auch Chartergäste das HyperFly, wie oben erwähnt, als Tender benutzen.

Wie fährt sich der HyperFly

Ich konnte bereits andere eFoil Scooter wie den Flitescooter und den Hydroflyer mit Freunden testen. Dabei ist mir aufgefallen, dass ein erfahrener eFoiler teilweise mehr Probleme mit dem eFoil Scooter hat, als jemand, der ganz neu in diesem Sport ist.

Beim eFoil steht man seitlich versetzt und hat nur zwei Kontaktpunkte zum Board (zwei Füße). Beim HyperFly dagegen steht man parallel mit den Füßen und die Fußspitzen zeigen nach vorne. Zudem hat man nun vier Kontaktpunkte (zwei Füße und zwei Hände).

Für den E-Surfer Youtube Kanal haben wir dieses Video von einem eFoil Scooter aufgenommen:

Unser erster eFoil Scooter Test

Während man auf dem eFoil frei steht und sowohl Höhe und Richtung mit dem Körper ausbalanciert, hält man sich beim HyperFly an der Lenkstange fest. Dabei ist die Lenkstange nicht wirklich zum Lenken da. Sie steuert kein Ruder oder Ähnliches, sondern dient nur zum Festhalten. Die Richtung ändert man ähnlich wie beim eFoil: Durch Verlagerung des Gewichts nach links und rechts.

Zwar wird die Höhe auch durch Gewichtsverlagerung gesteuert, aber etwas anders als beim eFoil. Man stellt sich dies am Besten mit Liegestützen (Push-Ups) im Stehen vor. Dabei wäre die Lenkstange der Fußboden. Gehe ich herunter, dann sinke ich ab. Drücke ich mich vom Lenker weg, dann steige ich auf.

Macht der HyperFly Spaß?

Ich würde sagen „Ja“! Anfangs habe ich die eFoil Scooter ein wenig belächelt. Dann - nach einer Weile - fand ich sie „interessant“. Nach Hunderten von Stunden auf eFoils, würde ich persönlich sicherlich nicht mein eFoil gegen einen Scooter eintauschen wollen, aber dennoch macht es irgendwie Spaß. Es ist einfach anders.

Mal eben kurz draufspringen, um eine Runde zu drehen, ohne dabei nass zu werden, kann auch mal ganz amüsant sein. Außerdem macht es Freude, nun eine ganz neue Zielgruppe auf das Wasser zu bringen, die dann total fasziniert vom Schweben über dem Wasser ist.

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