PWRfoil ist ein - von Chris Defrance ins Leben gerufener - französischer Hersteller von eFoils. Chris hatte bereits im Vorfeld mit RedWoodPaddle eine erfolgreiche Wassersportmarke für SUP Boards gegründet.
Nimmt man aus dem Namen RedWoodPaddle die drei großen Buchstaben RWP und dreht diese um, dann wird daraus PWR. So entstand der Name PWRfoil, der aber wie das englische „Power Foil“ ausgesprochen wird 😉

Der eFoil Hersteller PWRfoil fokussiert sich fast ausschliesslich auf den französischen Markt und hat kein Händlernetzwerk. Man verkauft nur direkt an Endkunden. Hergestellt werden die eFoils in Marokko.
Chris und sein Team haben uns das erste Mal im März 2022 in Berlin besucht, um die Boards zu präsentieren. Natürlich sind wir die eFoils damals auch selber gefahren. Zu der Zeit haben wir für den E-SURFER Youtube Kanal das folgende Video produziert:
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Zu jener Zeit hatten wir bereits drei Premium eFoils der Marken Aerofoils, Fliteboard und Lift Foils im Programm. Das PWR eFoil wurde sehr günstig (ungefähr zum halben Preis im Vergleich zu den Premium Marken) angeboten. Es die erste Generation der PWRfoil eFoils.
Natürlich erkennt der Profi bei einem so viel günstigeren eFoil gleich die Unterschiede in Bezug auf Verarbeitung und Design. Das ist gar nicht einmal negativ gemeint, denn schließlich kostet es ja auch nur die Hälfte. „You get what you pay for“ wie man so schön sagt.
Das PWRfoil hatte zwei Besonderheiten im Vergleich zu anderen eFoils. Zum Einem hatte es einen magnetischen Kill Switch (wie bei einem Jetboard) , der am Fußgelenk befestigt wurde. Dieser wird bei einem Sturz abgezogen und der Motor stoppt. Mich persönlich hat diese Leash etwas gestört, zumal der Motor ohnehin stoppt, wenn die Fernbedienung unter Wasser kommt.
Zum Anderen wird die Batterie nicht von oben in das Board gelegt, sondern von unten. Dies soll dafür sorgen, dass die Oberseite des Boards komplett eben ist.

Chris ist wahrlich ein begnadeter eFoiler mit einem echt coolen Style. Das Foto oben haben wir während des Yachtfestivals an der Ostsee aufgenommen, wo Chris ein Audi Board von uns getestet hat.
Natürlich haben Chris und sein Team die eFoils seit 2022 weiter entwickelt und wir treffen sie mindestens zweimal im Jahr auf Messen, um uns die Neuerungen anzuschauen.
Bis heute bleibt man der "Technik" treu, die Batterie von unten einzulegen. Mir persönlich gefällt dies nicht so gut, da ich die Batterien lieber im Stehen ins Batteriefach lege und herausnehme. Beim PWRfoil Board muss man sich dazu hinknien. Aber das ist wohl Jammern auf höchstem Niveau 😉
Auch 2024 hat Chris wieder auf den Direktvertrieb gesetzt. Nach eigenen Angaben kann er sonst die Preise nicht halten. Die Frage ist allerdings wie gut der Support aus Frankreich funktioniert.
Wir bleiben am Ball und halten den Kontakt zum PWR (Power Foil) Team.
Die PWRfoil eFoils kosten je nach Modell und Ausstattung zwischen 7.000 und 9.000 EUR inklusive 19% Mehrwertsteuer.
Ein PWRfoil ist ein eFoil bzw. Elektro Hydrofoil. Ein Surfbrett, welches über dem Wasser schwebt.
PWRfoil wird ausgesprochen, wie das englische Wort "Power Foil".
PWRfoil ist ein französisches Unternehmen und produziert in Marokko.
Ja, grundsätzlich schon. In Deutschland gilt ein eFoil als Kleinfahrzeug und braucht ab 2,21 kW (3 PS) ein amtliches Kennzeichen — das betrifft praktisch jedes eFoil, also auch das PWRfoil. Auf vielen bayerischen Seen und dem gesamten Bodensee sind eFoils gesperrt, in Österreich je nach See stark eingeschränkt und in der Schweiz faktisch verboten. Welche Gewässer erlaubt sind, zeigen wir dir hier: Sind eFoils erlaubt? Rechtslage & Kennzeichenpflicht.
Nein. eFoils sind als Sportboote zugelassen und dürfen ab 16 Jahren führerscheinfrei gefahren werden, solange die Nenndauerleistung unter 7,5 kW liegt (Elektro-Grenze seit 2023). Das PWRfoil eFoil bleibt mit seiner Dauerleistung klar darunter. Das Bundesverkehrsministerium plant, diese Grenze wieder auf 11,03 kW (15 PS) anzuheben — in Kraft ist das aber noch nicht.
Nein, in Deutschland ist eine Versicherung für eFoils nicht vorgeschrieben. Wir empfehlen dir aber dringend eine Wassersport-Haftpflicht (rund 50–100 € pro Jahr), denn ohne sie haftest du mit deinem Privatvermögen für Schäden an Dritten. Manche Privathaftpflicht-Policen schließen eFoils aus — das solltest du vor der ersten Fahrt prüfen. Zusätzlich ist ein Kaskoschutz für dein PWRfoil möglich. Passenden Schutz bekommst du direkt bei uns: eFoil Versicherung.
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