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Ein Jetboard ist ein Surfbrett mit eigenem Antrieb — du brauchst weder Welle noch Wind, nur genug Wasser unter dir. Wir bei E-SURFER fahren seit 2017 jedes Modell selbst, das wir verkaufen. Hier steht, welches Board zu dir passt und wann sich der Elektroantrieb lohnt — und wann ausnahmsweise nicht.

Andreas Lakeberg von E-SURFER fährt ein Awake Rävik Jetboard mit Handcontroller über das Wasser
Andreas Lakeberg auf dem Awake Rävik – das Carbon-Designstück in unserem Sortiment.

Welches Jetboard passt zu dir?

Das entscheidet weniger dein Können als die Frage, wer mit dem Board fährt. Bei uns teilen sich die Käufer in zwei Gruppen: Familien, die ein robustes Gerät für alle wollen — und sportliche Fahrer, die ein ganz bestimmtes Fahrgefühl suchen. Für beide gibt es eine klare Antwort.

  • Familie, Ferienhaus und Yacht: das mo-jet BODY zusammen mit dem SURF-Modul. Das ist unsere häufigste Empfehlung, weil du damit zwei Geräte bekommst: ein Elektro-Bodyboard zum Liegen, das auch Kinder fahren, und nach wenigen Handgriffen ein Jetboard zum Stehen. Dazu ist das mo-jet das robusteste Board in unserem Sortiment — genau richtig dort, wo wechselnde Gäste ohne lange Einweisung aufs Wasser sollen und niemand nach jeder Fahrt ein Carbon-Deck begutachten will.
  • Sportlich, mit Anspruch an Design und Fahrgefühl: Awake RÄVIK Ultimate oder RÄVIK Adventure. Vollcarbon, schwedische Fertigung, und ein Kurvenverhalten, das man nach der ersten Fahrt nicht mehr vergisst.
  • Aus der Rennszene: JETSURF Electric 2 oder der Elektro-Jet Ski von JETSURF. Schmal, leicht, kompromisslos auf Beschleunigung ausgelegt — und entsprechend fordernd.

Elektro oder Benzin — was solltest du kaufen?

Für fast jeden: Elektro. Wir führen beide Antriebsarten im Programm und haben deshalb keinen Grund, dir eine davon schönzureden — die meisten Anbieter verkaufen nur eine Sorte und argumentieren entsprechend.

Elektro ist die richtige Wahl für alles, was zu Hause, am Ferienhaus oder auf dem Boot passiert. Kein Benzin an Bord, kein Gemisch, kein Ölwechsel. Du fährst lautlos, was auf vielen Seen der Unterschied zwischen erlaubt und nicht erlaubt ist. Und im Frühjahr steht kein Motor in der Garage, der erst wieder laufen lernen muss — du lädst den Akku und fährst.

Benzin hat drei Argumente. Zwei davon zählen fast nur im Rennsport: Das Board ist leichter, weil kein Akkupaket im Rumpf steckt, und du bist in zwei Minuten nachgetankt, während ein Jetboard-Akku zwei bis drei Stunden braucht. Beim mo-jet ist es rund die Hälfte: Es hat zwei Akkus und zwei Netzteile, die parallel laden — nach gut einer Stunde bist du wieder auf dem Wasser. Wer an einem Renntag zehn Läufe fährt, braucht den Vorsprung. Wer am Wochenende auf dem Wasser ist, braucht ihn nicht.

Das dritte Argument betrifft mehr Leute als nur Rennfahrer: Ein Benzinboard darfst du im Flugzeug mitnehmen, ein Elektroboard nicht. Beim Verbrenner musst du den Tank restlos leeren, dann ist der Transport möglich. Ein Antriebsakku dieser Größe darf dagegen nicht in ein Passagierflugzeug — auch nicht im aufgegebenen Gepäck. Wenn dein Board regelmäßig mit in den Urlaub soll, ist das der Punkt, an dem die Entscheidung kippt.

Unsere ehrliche Empfehlung: Kauf einen Verbrenner, wenn du Rennen fahren willst oder dein Board oft ins Flugzeug muss. In jedem anderen Fall wirst du dich über den Elektroantrieb jedes einzelne Mal freuen, wenn du das Board ins Wasser legst.

Welche Jetboard-Marken führen wir?

Drei — und zwar solche, die wir selbst gefahren sind und für die wir Ersatzteile vorhalten.

mo-jet

mo-jet ist unsere meistverkaufte Jetboard-Marke, und das aus zwei Gründen: Robustheit und Modularität. Der Rumpf besteht aus demselben Kunststoff wie ein Kajak. Kratzer an der Slipanlage, das Anlegen am Steg, Sand und Kies am Strand — davon nimmt er praktisch nichts übel. Dasselbe Antriebsmodul treibt Bodyboard, Jetboard und Tender an — du kaufst also nicht ein Gerät, sondern ein System, das du erweitern kannst. Für Familien und alle, bei denen das Board von mehreren Leuten benutzt wird, ist das die vernünftigste Lösung im Markt.

Awake Boards

Awake Boards aus Schweden baut das edelste Board in unserem Sortiment. Das RÄVIK ist ein Vollcarbon-Gerät mit einem Fertigungsanspruch, den man in die Hand nimmt und sofort spürt — ein Designerstück, das auch fährt wie eines. Die beiden Modelle heißen inzwischen RÄVIK Ultimate und RÄVIK Adventure.

JETSURF

JETSURF kommt aus dem Rennsport und macht daraus keinen Hehl: Die Boards sind schmal, leicht und auf Wettkampf ausgelegt. Es gibt sie elektrisch und mit Verbrennungsmotor — wenn du in Rennklassen antreten willst, ist das die Marke, die du dir ansehen solltest.

Worauf solltest du beim Jetboard-Kauf achten?

Auf vier Punkte, die den Alltag mit dem Board bestimmen und im Datenblatt meist untergehen:

  • Akku-Qualität und Sicherheit: In einem Jetboard-Akku steckt viel Energie auf engem Raum — und er arbeitet dauerhaft in Salzwasser. Premium-Hersteller setzen auf hochwertigere Zellen, ein sauberes Batteriemanagement und Gehäuse, die dicht bleiben. Bei schlecht gebauten Akkus ist ein Brand ein reales Risiko, kein theoretisches. Frag nach Zelltyp, Zertifizierung und wie der Akku gegen Salzwasser geschützt ist.
  • Jetantrieb und Ansaugung: Anders als einige eFoils hat ein Jetboard keinen freiliegenden Propeller, sondern einen Impeller im Kanal — das ist deutlich sicherer, aber empfindlich gegen Sand und Seegras. Kläre vor dem Kauf, wie flach du fahren kannst und wie leicht du an die Ansaugung kommst, um sie zu reinigen. An einem Sandstrand entscheidet das über die Freude am Gerät.
  • Ersatzteile und Service: Ein Jetboard ist Technik im Wasser. Kläre vor dem Kauf, wer Dichtungen, Impeller und Akku wechselt und wie lange du auf Teile wartest. Ein Hersteller mit europäischer Fertigung ist hier klar im Vorteil.
  • Gewicht und Handling an Land: Der am meisten unterschätzte Punkt. Ein Jetboard trägst du vom Auto zum Wasser, oft über Sand oder eine Slipanlage. Ob ein Board zwei- oder zwanzigmal im Jahr gefahren wird, entscheidet sich hier — nicht bei der Höchstgeschwindigkeit. Sieh dir Gewicht, Griffe und Transporttasche genauso genau an wie das Datenblatt.

Kannst du ein Jetboard vor dem Kauf testen?

Ja, in Berlin. Probefahrten mit Jetboards bieten wir ausschließlich an unserem Standort in Berlin an — dort fährst du die Boards selbst, bevor du dich entscheidest, mit Einweisung durch Trainer, die den Sport seit Jahren betreiben.

Unser ehrlichster Rat nach acht Jahren im Sport: Ein Jetboard kauft man nicht nach Datenblatt. Stell dich einmal auf ein mo-jet und einmal auf ein RÄVIK, und du weißt innerhalb einer halben Stunde, welches deins ist.

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Du bist dir nicht sicher? Kein Problem unser Kaufberater für eSurfbretter wird dir die einzelnen Varianten im Detail erklären. Es geht los mit der Surfbrett mit Motor Übersicht und dann ins Detail im eFoil Vergleich und dem Jetboard Vergleich.

FAQ
ANTWORTEN AUF
DEINE FRAGEN

Was kostet ein Jetboard?

Ein Jetboard kostet zwischen 14.000 und 16.000 Euro als Komplettsystem inkl. 19 % MwSt. Das mo-Jet und JETSURF Electric starten bei ca. 13.000 €, das Awake Rävik Ultimate liegt bei ca. 16.000–18.000 €. Günstigere Angebote unter 10.000 € empfehlen wir nicht — Qualität, Sicherheit und Service sind bei diesen Preisen nicht gewährleistet.

Wie funktioniert ein Jet Surfboard?

Ein Jetboard funktioniert über einen Elektromotor, der einen Impeller (Wasserstrahlantrieb) antreibt — kein außenliegender Propeller, sondern ein eingehäuster Rotor, der Wasser ansaugt und nach hinten ausstößt. Du beschleunigst mit einer Bluetooth-Fernbedienung, die Richtung steuerst du durch Gewichtsverlagerung. Der Lithium-Akku sitzt im Board und ist bei den meisten Modellen wechselbar.

Gibt es die Lampuga Air Jetboards noch?

Nein, Lampuga aus Rastatt hat 2025 den Geschäftsbetrieb eingestellt. Ersatzteile und Service sind nicht mehr verfügbar. Wir empfehlen als direkten Nachfolger das mo-Jet — ein hochwertiges deutsches Jetboard mit vergleichbarem Fahrgefühl, vollem Händlersupport und sofort verfügbaren Ersatzteilen.

Gibt es Radinn nicht mehr?

Nein, Radinn hat 2024 den Geschäftsbetrieb eingestellt. Das schwedische Unternehmen war bekannt für hochwertige Jetboards. Als Alternative empfehlen wir das mo-Jet oder das Awake Rävik  — beide bieten vergleichbare bzw. bessere Qualität mit aktivem Markensupport und gesicherter Ersatzteilversorgung.

Gibt es Onean nicht mehr?

Nein, Onean hat 2023 den Geschäftsbetrieb eingestellt. Das spanische Unternehmen war einer der Pioniere bei elektrischen Jetboards. Wir empfehlen als Alternative das mo-Jet — qualitativ hochwertig, mit deutschem Service und langfristig gesicherter Ersatzteilversorgung.

Sind Jetboards erlaubt?

Ja, Jetboards sind in Deutschland grundsätzlich erlaubt. Sie werden vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) als Wassermotorräder eingestuft. Ab 2,21 kW (3 PS) Motorleistung müssen sie als Kleinfahrzeuge zugelassen werden und ein amtliches Kennzeichen tragen. Auf vielen Binnenseen gelten zusätzliche lokale Verbote — wir empfehlen, vorab beim zuständigen WSA oder Gewässerbesitzer nachzufragen.

Wo kann ich mein Jetboard zulassen?

Jetboards ab 2,21 kW (3 PS) werden in Deutschland als Wassermotorräder zugelassen. Zuständig ist das örtliche Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) für Bundeswasserstraßen bzw. die zuständige Landesbehörde für Binnengewässer. Du brauchst Kaufbeleg, technische Daten und Identitätsnachweis. Wir unterstützen unsere Kunden beim Zulassungsprozess — ruf einfach unsere Hotline an.

Braucht man einen Führerschein für ein Jetboard?

Ja, in Deutschland brauchst du für ein Jetboard einen Führerschein (Sportbootführerschein Binnen oder See), wenn die Motorleistung über 10,2PS (7,5 kW) liegt — das Fahren ist dann ab 16 Jahren erlaubt. Die genauen Regelungen variieren je nach Gewässer — auf Bundeswasserstraßen gelten strengere Anforderungen als auf privaten Seen.

Welches Jetboard ist das beste?

Das beste Jetboard hängt von deinem Gewicht, Können und Revier ab. Das mo-Jet ist ideal für Einsteiger und Fortgeschrittene mit deutschem Support. Das JETSURF Electric bietet Hochleistung für Profis. Das Awake Rävik Ulzomate überzeugt mit Carbon-Qualität und langer Akkulaufzeit. Wir testen alle Modelle selbst seit 2017 — in unserem Jetboard-Vergleich oder per Hotline helfen wir dir bei der Entscheidung.

Brauche ich eine Versicherung für ein Jetboard?

Nein, aber eine Haftpflichtversicherung ist für zugelassene Jetboards in Deutschland empfohlen. Sie schützt dich bei Schäden an Dritten, anderen Booten oder Gewässeranlagen. Die Kosten liegen je nach Anbieter und Leistung bei ca. 100–200 € pro Jahr.

Ist das Rush Wave Boot in Deutschland erlaubt?

Das Rush Wave Boot ist in Deutschland grundsätzlich erlaubt, wird aber wie ein Wassermotorrad (Jetski-Kategorie) eingestuft. Es muss ab 2,21 kW Motorleistung als Kleinfahrzeug zugelassen werden und ein amtliches Kennzeichen tragen. Auf vielen Binnenseen gelten zusätzliche lokale Verbote. Wir empfehlen, vorab beim zuständigen Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt zu klären, ob eine Zulassung in deiner Region möglich ist.

Jetboard oder eFoil — was ist besser?

Jetboard oder eFoil hängt davon ab, was du suchst: Ein Jetboard fährt auf der Wasseroberfläche — direkt, schnell und nach kurzer Eingewöhnung intuitiv fahrbar. Ein eFoil hebt ab und schwebt 30–80 cm über dem Wasser — leiser, spektakulärer, aber anspruchsvoller zu erlernen. Beide kosten ähnlich viel. Wir testen beide Kategorien seit 2017 und beraten dich gerne persönlich im Showroom.
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