Ein Jetboard ist ein Surfbrett mit eigenem Antrieb — du brauchst weder Welle noch Wind, nur genug Wasser unter dir. Wir bei E-SURFER fahren seit 2017 jedes Modell selbst, das wir verkaufen. Hier steht, welches Board zu dir passt und wann sich der Elektroantrieb lohnt — und wann ausnahmsweise nicht.

Das entscheidet weniger dein Können als die Frage, wer mit dem Board fährt. Bei uns teilen sich die Käufer in zwei Gruppen: Familien, die ein robustes Gerät für alle wollen — und sportliche Fahrer, die ein ganz bestimmtes Fahrgefühl suchen. Für beide gibt es eine klare Antwort.
Für fast jeden: Elektro. Wir führen beide Antriebsarten im Programm und haben deshalb keinen Grund, dir eine davon schönzureden — die meisten Anbieter verkaufen nur eine Sorte und argumentieren entsprechend.
Elektro ist die richtige Wahl für alles, was zu Hause, am Ferienhaus oder auf dem Boot passiert. Kein Benzin an Bord, kein Gemisch, kein Ölwechsel. Du fährst lautlos, was auf vielen Seen der Unterschied zwischen erlaubt und nicht erlaubt ist. Und im Frühjahr steht kein Motor in der Garage, der erst wieder laufen lernen muss — du lädst den Akku und fährst.
Benzin hat drei Argumente. Zwei davon zählen fast nur im Rennsport: Das Board ist leichter, weil kein Akkupaket im Rumpf steckt, und du bist in zwei Minuten nachgetankt, während ein Jetboard-Akku zwei bis drei Stunden braucht. Beim mo-jet ist es rund die Hälfte: Es hat zwei Akkus und zwei Netzteile, die parallel laden — nach gut einer Stunde bist du wieder auf dem Wasser. Wer an einem Renntag zehn Läufe fährt, braucht den Vorsprung. Wer am Wochenende auf dem Wasser ist, braucht ihn nicht.
Das dritte Argument betrifft mehr Leute als nur Rennfahrer: Ein Benzinboard darfst du im Flugzeug mitnehmen, ein Elektroboard nicht. Beim Verbrenner musst du den Tank restlos leeren, dann ist der Transport möglich. Ein Antriebsakku dieser Größe darf dagegen nicht in ein Passagierflugzeug — auch nicht im aufgegebenen Gepäck. Wenn dein Board regelmäßig mit in den Urlaub soll, ist das der Punkt, an dem die Entscheidung kippt.
Unsere ehrliche Empfehlung: Kauf einen Verbrenner, wenn du Rennen fahren willst oder dein Board oft ins Flugzeug muss. In jedem anderen Fall wirst du dich über den Elektroantrieb jedes einzelne Mal freuen, wenn du das Board ins Wasser legst.
Drei — und zwar solche, die wir selbst gefahren sind und für die wir Ersatzteile vorhalten.
mo-jet ist unsere meistverkaufte Jetboard-Marke, und das aus zwei Gründen: Robustheit und Modularität. Der Rumpf besteht aus demselben Kunststoff wie ein Kajak. Kratzer an der Slipanlage, das Anlegen am Steg, Sand und Kies am Strand — davon nimmt er praktisch nichts übel. Dasselbe Antriebsmodul treibt Bodyboard, Jetboard und Tender an — du kaufst also nicht ein Gerät, sondern ein System, das du erweitern kannst. Für Familien und alle, bei denen das Board von mehreren Leuten benutzt wird, ist das die vernünftigste Lösung im Markt.
Awake Boards aus Schweden baut das edelste Board in unserem Sortiment. Das RÄVIK ist ein Vollcarbon-Gerät mit einem Fertigungsanspruch, den man in die Hand nimmt und sofort spürt — ein Designerstück, das auch fährt wie eines. Die beiden Modelle heißen inzwischen RÄVIK Ultimate und RÄVIK Adventure.
JETSURF kommt aus dem Rennsport und macht daraus keinen Hehl: Die Boards sind schmal, leicht und auf Wettkampf ausgelegt. Es gibt sie elektrisch und mit Verbrennungsmotor — wenn du in Rennklassen antreten willst, ist das die Marke, die du dir ansehen solltest.
Auf vier Punkte, die den Alltag mit dem Board bestimmen und im Datenblatt meist untergehen:
Ja, in Berlin. Probefahrten mit Jetboards bieten wir ausschließlich an unserem Standort in Berlin an — dort fährst du die Boards selbst, bevor du dich entscheidest, mit Einweisung durch Trainer, die den Sport seit Jahren betreiben.
Unser ehrlichster Rat nach acht Jahren im Sport: Ein Jetboard kauft man nicht nach Datenblatt. Stell dich einmal auf ein mo-jet und einmal auf ein RÄVIK, und du weißt innerhalb einer halben Stunde, welches deins ist.
Du bist dir nicht sicher? Kein Problem unser Kaufberater für eSurfbretter wird dir die einzelnen Varianten im Detail erklären. Es geht los mit der Surfbrett mit Motor Übersicht und dann ins Detail im eFoil Vergleich und dem Jetboard Vergleich.
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