Ein Jetboard ist ein Surfbrett mit eigenem Antrieb — du brauchst weder Welle noch Wind, nur genug Wasser unter dir. Wir bei E-SURFER fahren seit 2017 jedes Modell selbst, das wir verkaufen. Hier steht, welches Board zu dir passt und wann sich der Elektroantrieb lohnt — und wann ausnahmsweise nicht.

Ein hochwertiges Jetboard kostet 2026 zwischen 12.000 und 20.000 Euro. Bei uns beginnen die Boards bei 12.388 Euro für das Awake RÄVIK Explore. Nach einem leistungsstarken Elektro-Surfboard unter 5.000 Euro werden wir oft gefragt. Das gibt es nicht.
Ein Jetboard ist kein Surfbrett mit Motor, sondern ein eigenes Wasserfahrzeug. Rechne also nicht mit „2.000 Euro für das Brett plus 2.000 Euro für Motor und Elektronik“. Der faire Vergleich ist ein Jetski, und der kostet ebenfalls zwischen 10.000 und 25.000 Euro.
Der größte Kostenblock ist der Akku. Er macht etwa 30 bis 40 Prozent des Preises aus, und an ihm hängen Geschwindigkeit und Reichweite. Günstige Zellen und ein schwaches Batteriemanagement (BMS) sparen einige tausend Euro, erhöhen aber das Risiko von Schäden und Bränden. Deshalb sind die meisten Jetboards unter 10.000 Euro eher für leichte Fahrer unter 70 Kilogramm gebaut.
Schau beim Preisvergleich genau hin, was drinsteckt. Viele Hersteller nennen auf ihren Websites Preise ohne Mehrwertsteuer, Versand und Importkosten. Damit kommen schnell ein paar tausend Euro dazu. Unsere Preise enthalten die Mehrwertsteuer – mehr dazu weiter unten bei Versand und Mehrwertsteuer.
Das entscheidet weniger dein Können als die Frage, wer mit dem Board fährt. Bei uns teilen sich die Käufer in zwei Gruppen: Familien, die ein robustes Gerät für alle wollen — und sportliche Fahrer, die ein ganz bestimmtes Fahrgefühl suchen. Für beide gibt es eine klare Antwort.
Fahren mehrere Personen mit unterschiedlichem Gewicht, richtet sich die Boardgröße nach dem schwersten Fahrer. Ist das Board für ihn zu klein, liegt es zu tief im Wasser, kommt nicht ins Gleiten, und der Motor kann überhitzen. Ein größeres Board ist für leichtere Fahrer nicht langweilig – nur weniger sportlich.
Für fast jeden: Elektro. Wir führen beide Antriebsarten im Programm und haben deshalb keinen Grund, dir eine davon schönzureden — die meisten Anbieter verkaufen nur eine Sorte und argumentieren entsprechend.
Elektro ist die richtige Wahl für alles, was zu Hause, am Ferienhaus oder auf dem Boot passiert. Kein Benzin an Bord, kein Gemisch, kein Ölwechsel. Du fährst lautlos, was auf vielen Seen der Unterschied zwischen erlaubt und nicht erlaubt ist. Und im Frühjahr steht kein Motor in der Garage, der erst wieder laufen lernen muss — du lädst den Akku und fährst.
Benzin hat drei Argumente. Zwei davon zählen fast nur im Rennsport: Das Board ist leichter, weil kein Akkupaket im Rumpf steckt, und du bist in zwei Minuten nachgetankt, während ein Jetboard-Akku zwei bis drei Stunden braucht. Beim mo-jet ist es rund die Hälfte: Es hat zwei Akkus und zwei Netzteile, die parallel laden — nach gut einer Stunde bist du wieder auf dem Wasser. Wer an einem Renntag zehn Läufe fährt, braucht den Vorsprung. Wer am Wochenende auf dem Wasser ist, braucht ihn nicht.
Das dritte Argument betrifft mehr Leute als nur Rennfahrer: Ein Benzinboard darfst du im Flugzeug mitnehmen, ein Elektroboard nicht. Beim Verbrenner musst du den Tank restlos leeren, dann ist der Transport möglich. Ein Antriebsakku dieser Größe darf dagegen nicht in ein Passagierflugzeug — auch nicht im aufgegebenen Gepäck. Wenn dein Board regelmäßig mit in den Urlaub soll, ist das der Punkt, an dem die Entscheidung kippt.
Unsere ehrliche Empfehlung: Kauf einen Verbrenner, wenn du Rennen fahren willst oder dein Board oft ins Flugzeug muss. In jedem anderen Fall wirst du dich über den Elektroantrieb jedes einzelne Mal freuen, wenn du das Board ins Wasser legst.
Wer scharfe Kurven und schnelle Manöver fahren will, nimmt ein kurzes Board mit Fußschlaufen. Es ist schwerer zu fahren, aber deutlich wendiger. Schneller ist es nicht unbedingt, denn ein kleines Board liegt tiefer im Wasser und braucht mehr Energie. Wer es entspannt mag, setzt auf ein größeres Board mit mehr Volumen.
Manche Jetboards haben vorn eine Leine mit Haltegriff. Sie macht das Fahren leichter und hilft beim Lenken, deshalb haben sie auch einige sehr sportliche Boards. Bei manchen lässt sie sich abnehmen. Wir selbst fahren am liebsten ohne – wegen der Freiheit auf dem Board.
Drei — und zwar solche, die wir selbst gefahren sind und für die wir Ersatzteile vorhalten.
mo-jet ist unsere meistverkaufte Jetboard-Marke, und das aus zwei Gründen: Robustheit und Modularität. Der Rumpf besteht aus demselben Kunststoff wie ein Kajak. Kratzer an der Slipanlage, das Anlegen am Steg, Sand und Kies am Strand — davon nimmt er praktisch nichts übel. Dasselbe Antriebsmodul treibt Bodyboard, Jetboard und Tender an — du kaufst also nicht ein Gerät, sondern ein System, das du erweitern kannst. Für Familien und alle, bei denen das Board von mehreren Leuten benutzt wird, ist das die vernünftigste Lösung im Markt.
Das mo-jet BODY gibt es ab 14.759 Euro, das SURF-Modul dazu für 839 Euro. Als reines Jetboard gibt es das mo-jet SURF ab 14.995 Euro.
Awake Boards aus Schweden baut das edelste Board in unserem Sortiment. Das RÄVIK ist ein Vollcarbon-Gerät mit einem Fertigungsanspruch, den man in die Hand nimmt und sofort spürt — ein Designerstück, das auch fährt wie eines. Die beiden Modelle heißen inzwischen RÄVIK Ultimate und RÄVIK Adventure.
Das RÄVIK Ultimate gibt es ab 19.499 Euro, das RÄVIK Adventure ab 17.990 Euro. Dazu kommt das Awake RÄVIK Explore ab 12.388 Euro.
JETSURF kommt aus dem Rennsport und macht daraus keinen Hehl: Die Boards sind schmal, leicht und auf Wettkampf ausgelegt. Es gibt sie elektrisch und mit Verbrennungsmotor — wenn du in Rennklassen antreten willst, ist das die Marke, die du dir ansehen solltest.
Das JETSURF Electric 2 gibt es ab 14.869 Euro, den JETSURF Electric 2 Ski ab 16.648 Euro. Die Modelle mit Verbrennungsmotor beginnen bei 13.078 Euro.
Auf sechs Punkte, die den Alltag mit dem Board bestimmen und im Datenblatt meist untergehen:
Ein Jetboard braucht eine Leine mit magnetischem Notausschalter (Kill-Switch). Du befestigst sie am Knöchel oder an der Weste. Der Kill-Switch hat zwei Aufgaben: Solange der Magnet nicht aufgesetzt ist, startet der Motor nicht aus Versehen. Und wenn du stürzt, zieht die Leine den Magneten ab, und der Motor stoppt sofort.
Anders als beim eFoil ist die Leine beim Jetboard unverzichtbar, denn ein Jetboard kann ohne Fahrer weiterfahren. Trag außerdem immer Helm und Weste.
Kaum ein Quartal vergeht, ohne dass irgendwo ein neues Jetboard angekündigt wird. Viele davon kommen nie auf den Markt. Vom funktionierenden Prototyp bis zum ausgereiften Serienprodukt vergehen in der Regel zwei Jahre. Bei Newcomern, die mit attraktiven Preisen werben, sind wir deshalb vorsichtig.
Günstige Modelle aus Asien unterbieten die Preise etablierter Marken um bis zu 60 Prozent. Das klingt verlockend. Entscheidend ist aber, wer dir nach dem Kauf hilft: Du brauchst einen Ansprechpartner in deiner Nähe, Ersatzteile und die Möglichkeit, das Board vor dem Kauf zu fahren. Sonst ist die Enttäuschung schnell groß. Im E-SURFER Shop verkaufen wir nur Boards, die wir selbst gefahren sind und für die wir Ersatzteile vorhalten.
Ein Elektro-Jetboard wird wegen seines Akkus als Gefahrgut versendet.
Das E-SURFER Team hat sämtliche Zertifikate für den Gefahrgutversand per Luftfracht, Seefracht und Straße und erstellt die Dokumente für seine Kunden selbst.
Alle Preise in unserem Shop verstehen sich inklusive 19 Prozent deutscher Mehrwertsteuer, weil wir ein deutscher Händler sind. Bei einer Lieferung ins EU-Ausland gilt der Mehrwertsteuersatz des Ziellandes – der Preis wird bei der Bestellung entsprechend angepasst. Firmen mit gültiger Umsatzsteuer-Identifikationsnummer können innerhalb der EU ohne Umsatzsteuer beliefert werden. Achte darauf, wie andere Anbieter das handhaben – manche weisen die Steuer erst im Bestellabschluss aus, und das Produkt wird plötzlich rund ein Fünftel teurer. Beim Direktimport aus Übersee kommen zusätzlich Zoll und Handlingpauschalen dazu, die du oft erst erfährst, wenn die Sendung beim Zoll liegt.
Ja, in Berlin. Probefahrten mit Jetboards bieten wir ausschließlich an unserem Standort in Berlin an — dort fährst du die Boards selbst, bevor du dich entscheidest, mit Einweisung durch Trainer, die den Sport seit Jahren betreiben.
Unser ehrlichster Rat nach acht Jahren im Sport: Ein Jetboard kauft man nicht nach Datenblatt. Stell dich einmal auf ein mo-jet und einmal auf ein RÄVIK, und du weißt innerhalb einer halben Stunde, welches deins ist.
Ein hochwertiges Jetboard kostet 2026 zwischen 12.000 und 20.000 Euro inklusive 19 % Mehrwertsteuer. Bei uns beginnt es mit dem Awake RÄVIK Explore ab 12.388 Euro. Das mo-jet BODY gibt es ab 14.759 Euro, das JETSURF Electric 2 ab 14.869 Euro und das Awake RÄVIK Ultimate ab 19.499 Euro. Leistungsstarke Elektro-Jetboards unter 5.000 Euro gibt es nicht.
Ein Elektro-Jetboard nicht: Sein Antriebsakku darf weder ins Handgepäck noch ins aufgegebene Gepäck eines Passagierflugzeugs. Ein Jetboard mit Benzinmotor kann mitfliegen, wenn der Tank restlos geleert ist. Soll dein Elektro-Board an einen anderen Ort, versenden wir es als Gefahrgut per Luft-, See- oder Straßenfracht und erstellen die Dokumente selbst.
Ein Jetboard-Akku braucht zwei bis drei Stunden, bis er wieder voll ist. Beim mo-jet geht es in etwa der Hälfte der Zeit: Es hat zwei Akkus und zwei Netzteile, die parallel laden, nach gut einer Stunde bist du wieder auf dem Wasser. Ein Jetboard mit Benzinmotor ist in zwei Minuten nachgetankt.
Ja, auch ins EU-Ausland. Wegen des Akkus wird ein Elektro-Jetboard als Gefahrgut versendet, die Dokumente für Luft-, See- und Straßenfracht erstellen wir selbst. Bei einer Lieferung in ein anderes EU-Land gilt der Mehrwertsteuersatz des Ziellandes. Firmen mit gültiger Umsatzsteuer-Identifikationsnummer beliefern wir innerhalb der EU ohne Umsatzsteuer.
Das beste Jetboard hängt davon ab, wer damit fährt. Für Familien, Ferienhaus und Yacht empfehlen wir das mo-jet BODY mit SURF-Modul, das robusteste Board in unserem Sortiment. Wer sportlich fährt und Wert auf Design legt, nimmt das Awake RÄVIK Ultimate oder RÄVIK Adventure. Aus der Rennszene kommt das JETSURF Electric 2. Am sichersten entscheidest du nach einer Probefahrt bei uns in Berlin.
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