In unserem Elektro Surfbrett Waterwolf Test haben wir uns das Waterwolf MPX-3 genauer angeschaut. Wir testeten ein 2016 er 130 Liter Modell und haben ein Unboxing Video sowie eine Video der ersten Fahrt gemacht.

Die meisten elektrischen Surfbretter setzen auf einen Jetantrieb. Allerdings hat der Waterwolf, wie der eFoil, einen Propeller. Ihr könnt die verschiedenen E-Surfer in unserem Elektro Surfbrett Vergleich 2017 vergleichen.

ELEKTRO SURFBRETT WATERWOLF TEST
ELEKTRO SURFBRETT WATERWOLF TEST

Markus Schilcher von Waterwolf entwickelt bereits seit mehreren Jahren an seinen Boards mit Elektroantrieb. Es gibt nicht viele Wellen in Bayern und er wollte das Surfen nicht nur auf einmal im Jahr im Sommerurlaub beschränken. Er suchte nach einem umweltfreundlichen Antrieb und fand diesen mit elektrischen Motoren. Der Waterwolf Slogan lautet: „Make your own wave“ (Mache Deine eigene Welle).

Wir haben unser Surfboard am 11. Juli 2017 für den Elektro Surfbrett Waterwolf Test bekommen. Gleich nach der Ankunft haben wir ein Unboxing Video gedreht, welches Ihr in unsrer VIDEO RUBRIK finden könnt.

Das MPX-3 Elektro Surfbrett

Der Waterwolf MPX-3 für 11.990 EUR verspricht mit seinem 6.000 Watt Motor Geschwindigkeiten von 25-30 km/h bei einem Eigengewicht von 28 kg. Das halbe Gewicht (14 kg) macht dabei der tauschbare Akku aus.

Die Batterie soll ca. 35 Minuten reichen und wurde auch bei uns so getestet.

Waterwolf MPX-3
Waterwolf MPX-3

Da Elektro Surfboards noch in kleinen Stückzahlen gefertigt werden kam der Waterwolf individuell verpackt über eine Spedition. Man kann bei diesen Stückzahlen noch keine Hochglanz-Verpackungen wie bei den Elektro Skateboards erwarten. Allerdings war unser Model auch ein aufbereitetes Testmodel vom letzten Jahr.

Das gesagt, wenn interessiert schon die Verpackung. Es kommt auf das Board an. Beim Öffnen der Box kam das Board in einer optionalen Board-Bag zum Vorschein. Dazu gab es eine Bedienungsanleitung, eine Sicherung-Leash, ein Netzteil, sowie Werkzeug um den Propellerschutz zu demontieren bzw. nachzuziehen.

Der Waterwolf hat keine Fernbedienung. Neben der LCD Anzeige, die den Batteriestand in Prozent angibt, gibt es am vorderen Ende des Boards einen Drehknopf, an dem die Geschwindigkeit eingestellt wird.

Sobald man die richtige Geschwindigkeit gewählt hat, steht man einfach auf und muss sich nicht mehr um eine Fernbedienung kümmern. In der Tat, muss man auf dem Wasser eigentlich die Geschwindigkeit nicht regulieren und wenn man stoppen muss, dann reisst man einfach die Leash und der Motor ist aus.

Elektro Surfbrett MPX-3 Test
Elektro Surfbrett MPX-3 Test

Der Waterwolf MPX-3 is 239 cm lang, 70 cm breit und 13 cm dick. Wir hatten ein blaues Model, aber es gibt das Board auch in weiss, gelb und rot.

In unserem Elektro Surfbrett Waterwolf Test konnten wir viele der Herstellerangaben bestätigen. Unser Testfahrer hatte bei 90 kg eine Fahrzeit von 25 bis 40 Minuten (abhängig vom Fahrstil) und erreichte stabile Geschwindigkeiten von 22 km/h. Unser 65 kg Testfahrer brachte es auf 28 km/h. Mit „stabil“ meinen wir, dass der Speed auch beim Carven kaum einbricht.

Wir haben das Board in der Zwischenzeit mehrfach geladen. Nach spätestens 4 Stunden war die Batterie jeweils voll.

Elektro Surfbrett Waterwolf Test – Die erste Fahrt

Unsere erste Batterieladung haben wir noch im Liegen verbraten. Hauptsächlich wegen der Geschwindigkeitsbeschränkung auf dem Revier. Bei 8 km/h kann man nur schlecht aufstehen, es müssen schon über 20 km/h sein, um das Board zu stabilisieren.

Wir sind 1 Stunde durchgängig gefahren und haben dabei 10 km zurückgelegt. Der Akku war danach bei 29%.

Bei der zweiten Fahrt 4 Stunden später haben wir stabile 24 km/h im Stehen erreicht. Auch beim Carven ist die Geschwindigkeit nicht eingebrochen. Wenn man Erfahrungen mit Wakeboards oder Surfboards hat, steht man innerhalb 30 Sekunden und nach 5 Minuten beginnt das Carven.

Man fühlt sich recht schnell sicher auf dem Waterwolf. Wir haben 2 Mal extra die Leash gezogen, um zu Testen, wie das Board beim Notaus reagiert. Es stoppte innerhalb 2 bis 5 m. Das ist schnell genug aber nicht zu abrupt.

Waterwolf MPX-3
Waterwolf MPX-3

Das Fahren macht auf jeden Fall sehr viel Spaß. Das Gefühl ähnelt unserer Meinung nach sehr dem Snowboarden und Wakeboarden.

Die MPX-3- 2017er Modelle haben ein neues Display mit 5 Anzeigen im Wechsel (2x Temperatur , Strom, Spannung, Kapazität in %) und eine neue verbesserte Wasserkühlung. Außerdem sind die Boards mit einer schlagfesten neuen Aussenhaut versehen.

Die 2017er Modelle sind verfügbar in 105 Liter bis ~ 80kg und 124 Liter bis ~95kg.

Wir freuen uns bereits darauf den Waterwolf im direkten Vergleich zu anderen Elektro Surfbrettern zu testen. Mehr dazu in Kürze.

Mehr Infos zum MPX-3 unter http://www.waterwolf.de