Warum bei E-SURFER?
Acht Marken, Dutzende Modelle selbst gefahren. Wir sagen Dir ehrlich, welches Board zu Dir passt.
Waydoo ist ein chinesischer Hersteller von Elektro Hydrofoils (auch eFoil genannt). 2019 hat das Team rund um CEO Denis Zhu das E-Foil erstmals auf der CES in Las Vegas vorgestellt. E-SURFER war live dabei. Auf dem Foto unten sieht man Denis (Waydoo) und Andreas (E-SURFER) vor dem ersten Prototypen.

Waydoo baut 2026 vier eFoils, alle aus der Flyer-EVO-Reihe: das EVO Lite als Einstieg, das gutmütige EVO Max Plus mit 130-Liter-Board, das Allround-Modell EVO Pro Plus und das EVO Master Plus als Spitzenmodell. Mit deutscher Mehrwertsteuer liegen sie je nach Ausstattung bei rund 7.000 bis 11.500 Euro.
Wichtig beim Preisvergleich: Was im Waydoo-Shop steht, sind Einstiegspreise für die Grundausstattung, keine fahrfertigen Boards. Board, Mast, Antriebseinheit, Akku und Flügel werden einzeln gewählt und kosten einzeln Aufpreis — das günstigste EVO ist mit 90-Liter-Board, 27-Zoll-Mast und 1.800-Wh-Akku konfiguriert. Pro Plus und Max Plus leisten 6.000 Watt. Dazu kommen der Foil-Assist-Antrieb FoilBoost ab rund 3.700 Euro und die Subnado Tauchscooter ab rund 600 Euro.
Wir haben das Unternehmen, welches vorher bereits Drohnen für die Landwirtschaft entwickelt hat, und nun auch Water Toys wie eFoils und Tauchscooter herstellt seitdem jedes Jahr wiedergetroffen.
Natürlich haben wir es uns auch nicht nehmen lassen auch die Waydoo eFoils immer und immer wieder zu testen. Bei jeder Generation wurden sie besser, aber bis heute bleiben wir unseren Premium Marken wie Aerofoils und Fliteboard treu. Warum? Dazu später mehr.
Waydoo hat sich 2022 dazu entschlossen zur Finanzierung des Waydoo Flyer One 1.000 eFoils über Kickstarter (einem Crowd Funding Portal) zu verkaufen. Leider gab es viele technische Probleme mit dem Modell und nun waren 1.000 eFoils über den ganzen Planeten verteilt. Somit gab es leider viele enttäuschte Kunden.
Wir haben das Modell selber in Cannes getestet. Dort ist auch dieses Video für den E-SURFER Youtube Kanal entstanden:
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Waydoo Demonstration in Cannes
Viele Branchen Insider hatten damals gedacht, dass sich Waydoo davon nicht mehr erholt. Aber sie haben wirklich die Kurve gekriegt und zeigen jedes Jahr neue Modelle, die wir uns immer wieder gründlich angeschaut haben.
Jedes Jahr überdenken wir unsere Entscheidung Waydoo ins Programm aufzunehmen, aber bislang konnten wir uns nicht dazu durchringen. Zuerst waren es die negativen User Berichte im Forum und dann eben das Kickstarter Dilemma.
Wir möchten als eFoil Händler nicht zwischen die Fronten von unzufriedenen Kunden und Waydoo kommen. Es ist nun einmal so: Wenn ein eFoil nur die Hälfte eines Premium eFoils kostet, dann muss die Preisersparnis ja irgendwo herkommen. Oder?
Günstigere Materialien fallen schneller aus. Dies bedeutet mehr Supportfälle bei weniger Gewinn. Dadurch wird höchstwahrscheinlich die Qualität des Supports leiden, wie ja auch von Kunden berichtet wird.
Noch wichtiger ist die Batterie. Die Batterie Management Software (kurz BMS) entscheidet, wann eine Batterie leer und wann sie voll ist. Man kann viel Geld sparen, wenn man die Batteriezellen mehr unter Stress setzt, aber das geht zu Lasten der Langlebigkeit und Sicherheit. Wir möchten auf keinen Fall behaupten, dass dies bei Waydoo der Fall ist. Aber niemand kann in die Batterie hineinschauen.
Einige mögen sagen, dass man bei den Premium Brands für den Namen bezahlt. Dies mag zum Teil vielleicht korrekt sein, aber die Premium Brands investieren diese Marge in einen guten Support und hochwertigere Materialien. Sonst wäre es kein Premium Brand.

2024, nach der Ankündigung des Waydoo EVO, waren wir ganz kurz davor Waydoo mit in unser Portfolio aufzunehmen. Letztendlich haben wir es dann nicht gemacht, weil Fliteboard mit dem Flite Air nun ebenfalls ein günstiges eFoil im Programm hat.
Die Waydoo Flyer Evo Modelle kamen letztendlich sehr spät und viele Kunden mussten bis zur zweiten Sommerhälfte auf ihr eFoil warten. Das passiert nicht nur Waydoo, dennoch waren wir froh, dass wir nicht dabei waren.
Wir verkaufen keine Waydoo eFoils, aber drei Upgrades, die ein vorhandenes Waydoo EVO spürbar besser machen. Alle drei haben wir selbst gefahren, bevor sie ins Sortiment kamen:
Wenn du statt zu tunen lieber wechseln willst: In unserem eFoil Shop stehen die Boards von Aerofoils, Lift Foils, Awake und Audi nebeneinander — alle selbst gefahren, mit Service und Ersatzteilen aus Berlin.
Auf der boot 2027 werden wir uns die Waydoo eFoils wie immer ganz genau anschauen. Mal sehen, ob es 2027 Sinn für uns macht.
Waydoo eFoils kosten je nach Modell und Ausstattung rund 7.000 bis 11.500 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Das EVO Lite ist der Einstieg, das EVO Master Plus das Spitzenmodell. Die Preise im Waydoo-Shop gelten für die Grundausstattung — Board, Mast, Antriebseinheit, Akku und Flügel werden einzeln gewählt und kosten einzeln Aufpreis.
Ja, grundsätzlich schon. In Deutschland gilt ein eFoil als Kleinfahrzeug und braucht ab 2,21 kW (3 PS) ein amtliches Kennzeichen — das betrifft praktisch jedes eFoil, also auch das Waydoo. Damit ist das Waydoo eFoil legal nutzbar; entscheidend ist vor allem, auf welchen Gewässern du fahren darfst. Den vollständigen Überblick zur Rechtslage findest du hier: Sind eFoils erlaubt? Rechtslage & Kennzeichenpflicht.
Nein. eFoils sind als Sportboote zugelassen und dürfen ab 16 Jahren führerscheinfrei gefahren werden, solange die Nenndauerleistung unter 7,5 kW liegt (Elektro-Grenze seit 2023). Das Waydoo eFoil bleibt mit seiner Dauerleistung klar darunter. Das Bundesverkehrsministerium plant, diese Grenze wieder auf 11,03 kW (15 PS) anzuheben — in Kraft ist das aber noch nicht.
Mit deinem Waydoo eFoil darfst du überall dort fahren, wo motorisierte Boote erlaubt sind — mit amtlichem Kennzeichen (Pflicht ab 2,21 kW). Gesperrt sind viele bayerische Seen und der komplette Bodensee; in der Schweiz sind eFoils faktisch verboten, in Österreich je nach See stark eingeschränkt. Halte dich immer von Badezonen fern. Den vollständigen Überblick zu erlaubten Gewässern findest du hier: Sind eFoils erlaubt? Rechtslage & Kennzeichenpflicht.
Das kommt auf das Modell an. Waydoo gibt für das Flyer EVO Pro Plus und das EVO Master Plus bis zu 52 km/h an, für das EVO Max Plus 45 km/h und für das EVO Lite 36 km/h. Diese Spitzenwerte brauchen den passenden Flügel und einen leichten Fahrer. Im Alltag liegt die Reisegeschwindigkeit bei etwa 25 km/h — und das fühlt sich auf dem Foil bereits sehr schnell an.
Ein Waydoo eFoil hat einen Mast auf der Unterseite des Surfboards, an dem unten ein Unterwasserflügel und ein Elektromotor befestigt ist. Mit einer Funkfernbedienung beschleunigt der Fahrer bist ihn der Auftrieb der Flügel schweben lässt.
Waydoo gibt für das EVO Lite 100 Minuten an, für Max Plus, Pro Plus und Master Plus jeweils 120 Minuten. Das sind Herstellerwerte unter günstigen Bedingungen. In der Praxis zehren Fahrergewicht, Geschwindigkeit und Welle deutlich daran — wer viel am Anschlag fährt, landet eher bei der Hälfte. Der Standardakku hat 1.800 Wattstunden.
Der Hersteller gibt das Maximalgewicht des Fahrers mit 120 kg an.
Für Einsteiger das Flyer EVO Max Plus: Sein 130-Liter-Board liegt am ruhigsten im Wasser und verzeiht die meisten Fehler. Wer schon foilt, ist mit dem EVO Pro Plus besser bedient, und das EVO Master Plus mit 75- oder 60-Liter-Board richtet sich an erfahrene Fahrer. Das EVO Lite mit 90 Litern ist der günstigste Einstieg. Wir führen Waydoo nicht — welches eFoil wirklich zu dir passt, sagen wir dir am Telefon ehrlich.
Nein, eine Haftpflichtversicherung ist für eFoils in Deutschland nicht vorgeschrieben. Wir raten trotzdem dringend dazu: Bei einem Zusammenstoß haftest du sonst mit deinem Privatvermögen, und viele Häfen, Vereine und Spots verlangen einen Nachweis. Achtung — etliche Privathaftpflichtversicherungen schließen motorisierte Wasserfahrzeuge ausdrücklich aus. Schau vor der ersten Fahrt in deine Police.
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