E-Jetski
J-Force eJet aus Stuttgart

Der J-Force eJet wurde 2015 auf der Interboot in Deutschland als eines der ersten Elektro-Jet-Ski-Konzepte weltweit vorgestellt.

2014 wurde die deutsche Firma J-Force GmbH aus Stuttgart gegründet, um den J-Force eJet sowie eJetboards zu entwickeln. Der J-Force eJet versprach einen Elektromotor mit 320 PS und eine Laufzeit von bis zu 2 Stunden. Ein solch starker Motor würde viel Batteriestrom benötigen, aber das Unternehmen behauptete, dass diese Batterie in nur 2 Stunden aufgeladen werden würde.

Übrigens, Jetskis sind keine Wasserlieger und sollten jeden Abend ins Trockene gebracht werden. Wer keine Lust hat seine Jet Ski jeden Abend mit dem Trailer an Land zu befördern, der sollte einen Jetski Ponton erwägen. Man fährt einfach auf den Drive On Steg. Die Jetski Docks können sogar als Winterlager genutzt werden. Und natürlich sollte jeder für sein Wassermotorrad eine Jetski Versicherung abschliessen. Egal ob benzinbetrieben oder elektrisch.

Das Gesamtgewicht dieses elektrischen Wassermotorrads betrug 350 kg. Eine Höchstgeschwindigkeit wurde nicht erwähnt, da es sich noch um einen frühen Prototyp handelte. Siehe folgendes Video:

Das elektrische Jet-Board von J-Force namens eBoard sollte eine Höchstgeschwindigkeit von 55 km/h erreichen. Das Unternehmen argumentierte, dass es zu diesem Zeitpunkt das schnellste Jetboard sein würde. Natürlich war 2015 für elektrische Surfbretter eine frühe Zeit. Die einzigen Unternehmen, die zu diesem Zeitpunkt bereits präsent waren, waren Waterwolf, Onean, Radinn und der erste Lampuga. Das eBoard hatte eine einzigartige Funktion, die irgendwie interessant klang. Anstatt eine Fernbedienung zu verwenden, hatte es einen intelligenten Handschuh. Die sogenannte eFlex-Steuerung hatte sogar ein Display.

Besonders die Funktionen des J-Force eJet klangen etwas unwirklich. Ein elektrischer Jetski mit 320 PS, der in nur 2 Stunden aufgeladen werden kann, schien zu diesem Zeitpunkt unmöglich. Die Unternehmenswebsite war ursprünglich j-force.de, existiert aber nicht mehr. Die Produkte haben es leider nie auf den Markt gebracht.

Das ist schade, denn die deutschen Ingenieure hatten einige sehr innovative Ideen. Wir vermuten, dass es 2015 angesichts der Anfänge von Hochenergie-Lithium-Ionen-Batterien einfach zu früh war. Besonders für Produkte wie den eJet. Für ein elektrisches Wassermotorrad benötigt man nicht nur viel Strom, sondern für die Verwendung in Salzwasser muss auch noch alles perfekt abgedichtet sein. 2015 war man einfach nicht so weit. Schade.

Kategorie: Elektro Jetski
Fragen und Antworten im: E-Jetski Forum

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