JETSURF ist ein tschechischer Hersteller von motorisierten Surfbrettern. Die Jetboards entstehen in Eigenfertigung aus Kohlefaser, es gibt sie rein elektrisch und mit Zweitakt-Benzinmotor. Bei E-SURFER bekommst du sieben Modelle zwischen 13.078 und 16.648 € — alle von uns selbst gefahren und getestet.
Wir sind auf elektrische Modelle spezialisiert und stellen sie deshalb voran. Danach folgen die fünf Benziner nach Preis sortiert. Alle Preise inklusive Mehrwertsteuer.
Alle sieben auf einen Blick findest du in der JETSURF Übersicht in unserem Shop.
Wir raten in den meisten Fällen zu Elektro, und das nicht nur aus Überzeugung: Elektrische Wassergeräte sind unser Fachgebiet seit 2017, dort haben wir die meisten Fahrstunden und die meisten Kundenrückmeldungen. Ein JETSURF Electric hat kein Bauteil, das regelmäßig Aufmerksamkeit braucht — kein Vergaser, keine Zündkerze, kein Auspuff. Dazu ist er leise und emissionsfrei. Der 3-kWh-Akku reicht für 25 bis 55 Minuten und lädt in drei Stunden. Auf vielen Binnengewässern ist der leise Antrieb der praktische Vorteil, nicht der ökologische.
Die Benziner haben trotzdem ihre Berechtigung. Sie wiegen zwischen 18,5 und 24,9 kg und sind damit die leichtesten motorisierten Surfbretter überhaupt, ein Tankstopp dauert eine Minute, und mit leerem Tank darf ein Benzinboard sogar ins Flugzeug — ein 3-kWh-Akku liegt weit über der Grenze, die im Luftverkehr für Lithiumbatterien gilt. Wer lange Touren fährt oder das Board oft mitfliegt, ist damit besser bedient.

Im Rennsport dominieren weiterhin die Benziner. JETSURF richtet seit 2012 eigene Rennen aus, seit 2015 als MotoSurf WorldCup unter dem Dach des Weltverbands UIM. Inzwischen gibt es dort auch eine Klasse für Elektromodelle. Dass die Motoren so standfest sind, hat einen Grund: Dahinter steht MSR Engines, seit 1994 Entwickler von Rennmotoren unter anderem für KTM, den Red Bull Rookies Cup und Formula BMW.
Die Kürzel im Modellnamen verwirren regelmäßig. SL steht für das Board ohne Lenkstange, gesteuert über einen Handcontroller an der Leine. SKI steht für den Steher mit feststehender Lenkstange vor dem Fahrer. Das Adventure DFI Plus und das Electric 2 sind ebenfalls Boards, tragen das SL aber nicht im Namen.
Der praktische Unterschied: Die Lenkstange gibt dir einen zweiten Kontaktpunkt und erlaubt einen aggressiveren Fahrstil, macht aber den Start schwerer, weil du sie beim Aufstehen an dir vorbeiziehen musst. Und sie ist abnehmbar — aus einem SKI wird damit ein Board, umgekehrt geht es nicht. Wer sich noch nicht sicher ist, fährt mit dem Steher flexibler.
Zum Ski haben wir für unseren YouTube-Kanal dieses Video gedreht:
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Wie sich Jetboards grundsätzlich von eFoils unterscheiden, haben wir im Jetboard-Vergleich und im Beitrag Jetboard oder eFoil aufgeschrieben.
Wir bei E-SURFER fahren Elektro-Surfbretter seit 2017 und haben JETSURF von Anfang an im Programm. Jedes Modell, das wir verkaufen, sind wir selbst gefahren — nicht auf einer Messe, sondern im Wasser. Unseren ausführlichen Test des Elektromodells findest du im JETSURF Elektro Testbericht.
Dazu kommt der direkte Draht in die Fabrik: Wir sprechen regelmäßig mit den Leuten, die diese Boards bauen, und wissen deshalb früh, was sich an den Modellen ändert.

Was uns nach all den Jahren am meisten auffällt: Der Unterschied zwischen Benzin und Elektro ist kleiner, als die meisten erwarten — der zwischen Board und Steher dagegen viel größer. Fahrer, die vom Board kommen, brauchen auf dem Steher die erste Viertelstunde, um den Start sauber hinzubekommen. Danach wollen viele nicht mehr zurück.
Für die ersten Versuche gibt es vom Hersteller die JETSURF Tube. Sie wird aufgeblasen und am Board befestigt, erhöht den Auftrieb und macht das Aufstehen deutlich leichter. Das ist der schnellste Weg, jüngere oder leichtere Fahrer aufs Board zu bekommen. Wir führen die Tube nicht im Shop — wenn du sie brauchst, sagen wir dir, woher du sie bekommst.

Ein motorisiertes Surfbrett wird in Deutschland rechtlich als Wassermotorrad eingestuft und damit strenger behandelt als ein eFoil. Ob du ein Kennzeichen oder einen Führerschein brauchst, hängt vom Gewässer und von der Dauerleistung des Motors ab.
Genau diese Dauerleistung veröffentlicht JETSURF nicht — deshalb steht hier bewusst keine kW-Zahl. Den Überblick über die Regeln in Deutschland geben wir im Beitrag Sind eFoils erlaubt?, die Lage in den übrigen europäischen Ländern in unserem Länderüberblick. Für dein Gewässer klären wir das am Telefon.
Wenn du zwischen zwei Modellen schwankst, ruf uns an unter +49 30 2060 9981 oder schreib uns über die Kontaktseite. Wir fragen zuerst, wo du fahren willst und wie viel du wiegst — daran entscheidet sich mehr als am Datenblatt. Und wenn du woanders ein besseres Angebot hast, schick es uns: In der Regel machen wir dir ein besseres.
Die sieben JETSURF Modelle, die wir führen, kosten zwischen 13.078 und 16.648 € inklusive Mehrwertsteuer. Am günstigsten ist das Race DFI SL mit 13.078 €, am teuersten sind der Titanium DFI SKI und der Elektro-Jet Ski mit je 16.648 €. Die Elektromodelle liegen mit 14.869 und 16.648 € im oberen Drittel.
Grundsätzlich ja, aber strenger als bei einem eFoil. Ein eFoil gilt in Deutschland als Kleinfahrzeug nach der Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung. Ein JETSURF hat dagegen einen Jetantrieb und du stehst auf dem Rumpf — damit greift eher die Einstufung als Wassermotorrad, und die ist auf vielen Gewässern nur auf ausgewiesenen Strecken erlaubt. Ab 2,21 kW (3 PS) kommt die Kennzeichenpflicht dazu. Alles dazu in Sind eFoils erlaubt? — was an deinem Gewässer gilt, klären wir vor dem Kauf mit dir.
Die JETSURF Modelle fahren zwischen 55 und 62 km/h. Am schnellsten sind Titanium DFI SL und Titanium DFI SKI mit je 62 km/h, es folgen Race DFI SL und Race DFI SKI mit 58 km/h. Die beiden Elektromodelle und das Adventure DFI Plus erreichen 55 km/h. Im Stehen auf 1,80 Meter Brettlänge fühlen sich diese Werte deutlich schneller an als dieselbe Zahl im Auto.
Die Benziner wiegen zwischen 18,5 und 24,9 kg, die Elektromodelle 32,9 kg als Board und 38,3 kg als Steher. Am leichtesten sind Titanium DFI SL und Adventure DFI Plus mit je 18,5 kg, gefolgt vom Race DFI SL mit 19,5 kg. Die beiden Benzin-Steher liegen bei 24,9 kg. Der Unterschied zum Elektro kommt fast vollständig vom Akku, der allein 18 kg wiegt.
JETSURF gibt die maximale Zuladung bei den Benzinmodellen mit 120 kg an, bei den beiden Elektromodellen mit 100 kg. Diese Angabe meint das Gesamtgewicht auf dem Board, also Fahrer plus Ausrüstung. Wenn du in der Nähe der Grenze liegst, ist ein Benziner die sichere Wahl — er trägt 20 kg mehr und wiegt selbst deutlich weniger.
Das hängt von der Motorleistung und vom Gewässer ab, und JETSURF veröffentlicht die Leistung seiner Motoren nicht. In Deutschland brauchst du einen Sportbootführerschein Binnen bei Verbrennungsmotoren ab 11,03 kW und bei Elektromotoren ab 7,5 kW; ein Kennzeichen ist schon ab 2,21 kW fällig. Ein 100-cm³-Zweitakter liegt sehr wahrscheinlich über der Grenze, deshalb behaupten wir nicht, du kämst ohne aus. Die Grenzen im Detail stehen in Sind eFoils erlaubt? — ruf uns an, dann klären wir es für dein Revier.
Wir raten in den meisten Fällen zu Elektro: kein Vergaser, keine Zündkerze, kein Auspuff, dazu leise und ohne Abgase. Der 3-kWh-Akku reicht für 25 bis 55 Minuten und lädt in drei Stunden. Für Benzin sprechen das geringere Gewicht von 18,5 bis 24,9 kg und der Tankstopp in einer Minute — das zählt vor allem auf langen Touren. Auf vielen Binnengewässern ist der leise Antrieb ohnehin der praktische Vorteil, nicht der ökologische.
Wir empfehlen die beiden Elektromodelle, weil wir dort seit 2017 die meiste Erfahrung haben. Das JETSURF Electric 2 kostet 14.869 €, wiegt 32,9 kg und fährt bis 55 km/h — die Wahl für alle, die leise und wartungsarm unterwegs sein wollen. Willst du eine feste Lenkstange, nimm den Elektro-Jet Ski für 16.648 €. Die fünf Benziner führen wir ebenfalls; welcher davon passt, besprechen wir am besten am Telefon.
SL bezeichnet das Board ohne Lenkstange, gesteuert über einen Handcontroller an der Leine. SKI bezeichnet den Steher mit feststehender Lenkstange vor dem Fahrer. Das Electric 2 und das Adventure DFI Plus sind ebenfalls Boards, tragen das Kürzel aber nicht im Namen. Die Lenkstange ist abnehmbar, aus einem SKI wird damit ein Board — umgekehrt geht es nicht.
JETSURF gibt 25 bis 55 Minuten pro Akkuladung an, für das Electric 2 wie für den Elektro-Jet Ski. Die Spanne ist realistisch: Wer dauerhaft Vollgas fährt, liegt am unteren Ende, wer entspannt cruist, am oberen. Der 3-kWh-Akku lädt in drei Stunden wieder voll und lässt sich wechseln — mit einem zweiten Akku verdoppelst du die Fahrzeit.
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