Von Andreas Lakeberg — E-SURFER-Gründer, eFoil-Experte seit 2017 und Vorstandsmitglied der Global Foil Board Sports Association (GFA) · Stand: November 2026
Ein Surfbrett mit Motor gibt es in zwei Arten: als eFoil, das auf einem Unterwasserflügel über dem Wasser schwebt, und als Jetboard, das wie ein kleiner Jetski über die Oberfläche gleitet. Beide fahren elektrisch, kosten bei den etablierten Marken 12.000 bis 20.000 € und brauchen weder Wind noch Wellen.
Wir schreiben seit 2017 über Elektro-Surfbretter, verkaufen eFoils seit 2019 und haben jedes Board in der Tabelle unten selbst getestet. Hier findest du die wichtigsten Modelle mit Preis, Tempo und Fahrzeit auf einen Blick.

Die Tabelle zeigt die eFoils und Jetboards, die wir aktuell führen. Preise inklusive Mehrwertsteuer, Stand November 2026. Die Werte für Tempo und Fahrzeit sind Herstellerangaben: Wie schnell und wie lange du tatsächlich fährst, hängt von Gewicht, Fahrstil und Wasser ab.
| Modell | Preis | km/h | Fahrzeit | Akku |
|---|---|---|---|---|
| eFoil – schwebt über dem Wasser | ||||
| Aerofoils Performance | ab 14.269 € | bis zu 55 | bis 2 Std. | 1,13 oder 2,12 kWh |
| Awake VINGA Carve | 17.148 € | bis zu 55 | bis 120 Min. | 2,55 kWh |
| Lift Foils LIFT5 | 16.149 € | bis zu 55 | bis 90 Min. | 2,2 kWh |
| Lift Foils LIFTX | 15.149 € | bis zu 55 | bis 45 Min. | 0,9 kWh |
| Jetboard – gleitet auf dem Wasser | ||||
| Awake RÄVIK Explore | 12.388 € | bis zu 40 | bis 60 Min. | Flex XR 4 |
| Awake RÄVIK Adventure | 17.990 € | bis zu 50 | bis 45 Min. | Flex XR 4 |
| JETSURF Electric 2 | 14.869 € | bis zu 55 | 25–55 Min. | 3 kWh |
| mo-jet SURF | 14.995 € | bis zu 55 | bis 40 Min. | mo-jet Doppelbatterie |
| mo-jet BODY | 14.759 € | bis zu 55 | bis 40 Min. | mo-jet Doppelbatterie |
Unter dem Brett sitzt ein Mast mit einem Unterwasserflügel und einem Elektromotor. Ab etwa 15 km/h hebt der Flügel das Brett aus dem Wasser, und du schwebst rund 70 cm über der Oberfläche: fast lautlos und ohne Wellenschlag.
Weil kaum Widerstand bleibt, hält der Akku lange: bis zu 2 Stunden. Das Abheben lernst du in einem Kurs, viele fliegen schon nach 30 Minuten zum ersten Mal.
Ein Jetboard fährt auf der Wasseroberfläche und wird von einer Jetpumpe angetrieben, ohne frei laufende Schraube. Du stehst sofort und fährst los, Tempo und Kurven fühlen sich an wie Snowboarden auf dem Wasser.
Der Preis dafür ist die Fahrzeit: Nach 25 bis 60 Minuten ist der Akku leer. Rechtlich gilt ein Jetboard in Deutschland als Wassermotorrad: Es braucht ein Kennzeichen, oft einen Führerschein, und darf nur auf freigegebenen Strecken fahren.
Mehr Details zum direkten Vergleich findest du in unserem Ratgeber Jetboard oder eFoil.
Ein Surfbrett mit Motor kostet bei den etablierten Marken zwischen 12.000 und 20.000 €. Das günstigste Board in unserer Tabelle ist das Jetboard Awake RÄVIK Explore für 12.388 €, eFoils beginnen bei 14.269 €.
Rund ein Drittel des Preises steckt im Akku. Genau dort sparen sehr günstige Angebote, und genau dort entstehen später die teuren Probleme. Vergleiche ein Surfbrett mit Motor deshalb eher mit einem Jetski als mit einem normalen Surfbrett, und achte darauf, dass es in Europa Service und Ersatzteile gibt. Warum das so ist, erklären wir in Warum sind eFoils so teuer?
Surfbretter mit Motor gibt es schon fast 100 Jahre. Die ersten fuhren mit Benzin und sahen aus heutiger Sicht ziemlich abenteuerlich aus. Das erste eFoil baute 2008 ein Studententeam der KTH Stockholm, auf den Markt kam es erst 2018.



Die ganze Geschichte mit vielen alten Fotos erzählen wir im Artikel Motorisierte Surfboards: Wie alles begann.
Ein Surfbrett mit Motor ist ein Board mit eigenem Antrieb, meist elektrisch. Es gibt zwei Arten: Das eFoil hebt auf einem Unterwasserflügel ab und schwebt rund 70 cm über dem Wasser. Das Jetboard gleitet wie ein kleiner Jetski auf der Oberfläche. Du brauchst weder Wellen noch Wind.
Ein Surfbrett mit Motor kostet bei den etablierten Marken zwischen 12.000 und 20.000 €. Bei uns liegt das günstigste Jetboard, das Awake RÄVIK Explore, bei 12.388 €, eFoils beginnen bei 14.269 € (Aerofoils Performance). Rund ein Drittel des Preises steckt im Akku. Sehr günstige Boards sparen meist genau dort und beim Service.
Ein eFoil passt zu dir, wenn du leise und lange über dem Wasser gleiten willst: bis zu 2 Stunden Fahrzeit, kein Wellenschlag. Ein Jetboard passt, wenn du Tempo, Spritzwasser und Kurven auf der Oberfläche magst und schnell fahren willst, ohne erst das Abheben zu lernen. Dafür ist nach 40 bis 60 Minuten der Akku leer.
Für ein eFoil in der Regel nicht: Einen Sportbootführerschein brauchst du bei Elektroantrieb erst ab 7,5 kW, gängige eFoils haben rund 3,7 kW. Ein Kennzeichen brauchst du aber schon ab 2,21 kW, also für praktisch jedes Board. Jetboards gelten in Deutschland als Wassermotorrad: Kennzeichen immer, Führerschein oft, und fahren darfst du nur auf freigegebenen Strecken. Alle Details: Sind eFoils erlaubt? Rechtslage und Kennzeichenpflicht
Ein eFoil fährt je nach Akku 45 Minuten bis 2 Stunden, ein Elektro-Jetboard 25 bis 60 Minuten. Das eFoil braucht weniger Energie, weil der Flügel das Brett aus dem Wasser hebt und kaum Widerstand bleibt. Wer länger fahren will, nimmt einen zweiten Akku mit.
Ja. In Berlin kannst du eFoils von Aerofoils, Lift Foils und Fliteboard bei einer Probefahrt testen, außerdem gibt es eFoil-Kurse am Wannsee und am Müggelsee. Ruf uns vorher an, dann sagen wir dir, welche Boards gerade zum Testen bereitstehen.
Du bist unsicher, welches Board zu dir passt? Ruf uns an oder komm zu einer Probefahrt nach Berlin.
Oder schreib uns über das Formular auf einer Produktseite. Wir antworten in der Regel innerhalb weniger Stunden.
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